Geschichten und Gedichte von Franz Lorber

Eintrag 51-100

51.)
elchschaufel@arcor.de'
 
Sehr geehrter Herr Lorber
 'Ihre Geschichten müssen sehr schön sein und wie viel sollen die Bücher kosten? Leider lässt sich Buch 5 nicht öffnen um zu sehen was dGrüsserin steht und bei Mineralien links, die Steine 1, 2, 3 werden nicht angezeigt. Viele Grüsse Harry Kleinke, ich wohne in Reppenstedt, im Landkreis Lüneburg. Viele Grüsse', 'Harry Kleinke', '2005-03-07
 

52.) 
'geroldschmieder@elektro-schmieder.de', 'www.elektro-schmieder.de', 
„Sandmeer- Kiefernmeer-Nichtsmeer“
'Sehr geehrter Herr Lorber, zufällig bin ich auf Ihre Internetseiten gekommen und bin erstaunt, wie sinnvoll Sie Ihre Zeit als Rentner nutzen. Dass Sie Ihre Familie und Ihre Bücher sogar im Internet vorstellen - davor ziehe ich meinen Hut. Alle Achtung ! Ihren Titel "Taigasand und Jugendsünden" habe ich mit Interesse und einem Lächeln gelesen, denn diese Torgelower Gegend habe ich auch kennen gelernt. Mich hatte die Generalität nach Spechtberg geschickt. Ein wahrer Traum, deshalb die Überschrift. Ich wünsche Ihnen noch viele gute Ideen für Ihre Bücher und Sammlung. Mit freundlichen Grüßen auch an Ihre Frau, Gerold Schmieder ', '2005-03-17
 

53.) 
 
schoenfusskr@web.de'
 
'Danke !', 
'Danke, lieber Franz Lorber, möchten wir sagen für Ihr mehr als gelungenes schriftstellerisches Werk, das wir mit großem Interesse und Vergnügen gelesen haben – Bücher, wie aus einem Guss gemacht, spannend erzählt und für uns als „Neusiedler“ der Baukahre von ganz besonderem Wert ... Danke auch für das Stück übermittelte Zeit- und Lebensgeschichte; für Ihre Naturbeobachtungen und –beschreibungen, für Ihre Heimatverbundenheit zum Osterzgebirge – Texte, die von der Liebe zur Natur und zu den kleinen und großen Schwächen der „menschlichen Originale“ Zeugnis ablegen. Hier wird der Region Altenberg und ihren Bewohnern ein kleines – großes Denkmal gesetzt. Wir wünschen alles Gute und noch viele Einfälle für das weitere schriftstellerische Schaffen und dass Ihre Bücher in der Region Altenberg den ihnen gebührenden Platz finden mögen ... Herzlichst Ihre Renate und Klaus Schönfuß nebst „Mütterlein“ Hertha 'renate und Klaus Schönfuß', 'Danke !', '2005-05-18
 

54.)  Ines Lange per Post aus Dippoldiswalde
 
Lieber Herr F.Lo.! Es folgt eine positive Kritik zu Ihren Büchern „Verwehte Spuren“ und „Geschichten vom Jungsein und älter werden“: Als kleine Vorgeschichte, möchte ich Ihnen schildern, wie ich dazu kam, Ihre Bücher bzw. zunächst das erste Buch, zu lesen: Als wir am 18.6. dieses Jahres in den Dipp’ser Parksälen, anlässlich des Geburtstages meiner Oma (15.6.), essen waren, erzählte sie wieder einmal ihre alte Geschichte, dass sie früher eine Bernhardinerbacke gegessen habe, als Rache für einen Biss eben dieses Bernhardiners. Da wir alle samt die Geschichte zum 1000sten Mal hörten und Ihr dies auch zu versteh en gaben, lenkte meine Mutti gekonnt mit einer ähnlichen Geschichte ab. Sie erzählte von Ihrem Erlebnis mit einer Hundemahlzeit und gebratenen Spatzen und schwärmte, wie schön es in diesem Buch geschildert sei. Dabei lachte sie so sehr, dass wir alle mitlachten. Darauf hin wurde ich neugierig auf Ihr Buch. Obwohl Mutti es mir schon oft zum Lesen angeboten hatte und ich immer abgelehnt hatte, da ich keine große Leseratte bin (... was sich rasch ändern sollte!), bat ich sie nun doch, mir das Buch mal mitzubringen. Wahrscheinlich hatte ich auch bisher die falschen Bücher und mir nie die Zeit zum lesen genommen. Nur Alfons Zitterbacke und 3 ausgeborgte Bücher einer Freundin über kleine Quälgeister hatte ich bisher wirklich ausgelesen, weil sie mir gefielen. Bei allen anderen Leseversuchen legte ich die Bücher bald beiseite, weil ich sie nicht mehr interessant fand und dadurch immer seltener darin las. Das hatte zur Folge, dass ich beim nächsten Mal nicht mehr wusste, was ich als letztes gelesen hatte und mich nicht mehr ins Geschehen hineinfand. Aber das sollte nun anders werden. Meine Mutti war natürlich glücklich über diese plötzliche Wandlung und schon bald las ich mit Begeisterung die ersten paar Seiten. Nun, da ich Sie als 71jährigen Opi kenne, konnte ich Sie mir anfangs nicht richtig bildhaft als 13 jährigen Lausbub vorstellen, doch durch die vielen lustigen und auch traurigen Geschichten, stellte sich langsam, wie bei einem Puzzle, ein Bild in meinem Kopf zusammen und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Musste ich aber, an manchem Tag schaffte ich nicht mal 10 Seiten und andermal las ich gleich 50, dann wieder mal 3 Tage gar nicht und immer wieder schlief ich abends darüber ein, aber nicht etwa vor Langeweile, sondern, weil ich auch noch andere Aufgaben mit meinem kleinen Scheißerchen und dem Haushalt hatte. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ich freute mich immer, wenn ich das Buch wieder ein Stückchen weiterlesen konnte. Sofort fand ich mich wieder hinein und schnell waren die Zeilen aufgesogen. Immer wieder packte mich dieser innere Drang, dieses Buch dem abendlichen Fernsehprogramm vorzuziehen, es war nie langweilig, sondern immer spannend und ich verinnerlichte jede Zeile und war oft zum Nachdenken angeregt. Oftmals sprach ich mit meiner Mutti über die Bücher und brachte nicht selten Zitate daraus hervor. Sie staunte, wie aufmerksam ich gelesen hatte, denn sie fand es immer schade, dass ich ihre Leseleidenschaft nie teilen konnte und sicher etwas sehr schönes dadurch verpassen könnte. Tja, es kommt eben nur auf die richtige Lektüre an. In des Tat hätte ich etwas verpasst, hätte ich nicht ihre 2 phantastischen Bücher gelesen! Besonders gefiel mir dabei, dass es alles wahre Begebenheiten waren, von denen Sie schrieben und dadurch, dass ich all die Erzgebirgsorte kenne und einige Dinge über Sie von meiner Mutti wusste, war mir natürlich klar, das s sich alles genau so zugetragen haben musste. Worüber ich am meisten gestaunt habe, waren die vielen Liebschaften in Ihrer Sturm- und Drangzeit. Das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut. Sehr beeindruckend fand ich diese selbstkritische und ehrliche Art, wie Sie auch über Dinge schreiben, die Sie selbst nicht immer ins beste Licht stellten. Am meisten faszinierte mich diese unglaublich schöne, romantische Liebesgeschichte mit Ihrer Anni, worauf ich schon richtig gewartet hatte, während ich die unzähligen anderen Frauennamen las. Man merkt richtig Ihre innere Verbundenheit zu Ihrer Frau und trotz der schweren Schicksalsschläge hält diese an und kann durch nichts auf der Welt entzwei gehen. So eine Liebeskraft kann sich jeder nur für seine eigene Zukunft wünschen, doch wie oft kommt so was heutzutage noch vor?! Besonders ergriffen war ich vor allem vom letzten Kapitel Ihres Buches „Geschichten vom Jungsein und älter werden“, in dem Sie so wirklichkeitstreu Ihre jetzige Lebenssituation schildern, dass dies doch etwas Wehmut in mir weckte und mich sehr zum Nachdenken gebracht hat, wie es bei uns einmal werden wird. Daraus ziehe ich auch, dass die Gesundheit das Wichtigste ist, egal, was es sonst so für Probleme gibt und dass man immer mit dem zufrieden sein sollte, was man hat, weil es vielen Menschen viel schlechter geht und dass es das Allerwichtigste im Leben ist, füreinander dazusein. Denn man weiß nie, was morgen ist und es kann jeden treffen. Ich bin mir ganz sicher, im Innersten weiß Ihre Anni, dass Sie für sie da sind und sie immer noch lieb haben, auch wenn sie es ihnen nicht mehr zeigen kann. Aber sie merkt ganz bestimmt, dass sie sich so aufopferungsvoll um sie kümmern und ist Ihnen sehr dankbar dafür. Sie hätte es sicher genau so für Sie getan. Sie sind eben von Anfang an füreinander bestimmt gewesen, seit Sie sich damals im Tanzsaal gesehen haben. Natürlich bin ich auch überrascht, wie viel Sie von Ihrem inti msten Privatleben in diesen beiden Büchern preisgeben und ich denke, dass dazu eine Menge Mut gehört. Ich hätte die Traute dazu sicher nicht gehabt. Und man macht sich sicherlich nicht nur Freunde mit solch einem wahrheitsgetreuen Buch, indem man alles so schreibt, wie man wirklich über andere denkt, vor allem in der eigenen Verwandtschaft. Ich würde auch nicht wollen, dass jedermann alles über mich erfahren kann, wenn er dieses Buch liest, aber das ist ja eigentlich der Sinn einer Autobiographie, sein Leben offen zu legen, und damit vielleicht auch ein kleinwenig mit sich selbst in Reine zu kommen. Entweder ganz oder gar nicht. Ganz erstaunt war ich, wie sie sich an die vielen Namen, Daten und einzelnen Begebenheiten erinnern können und so detailliert wiedergeben konnten. Haben Sie ein Tagebuch geführt? Sich nach so vielen Jahren so gut an alles zu erinnern, als laufe alles noch mal wie ein Film vor Ihnen ab, ist das nicht gruselig? Gerade so fürchterliche Erlebnis se, wie damals in jener Nacht, als sie als Kind in den Wald abgehauen sind, um zu sterben, oder, als Ihre Eltern und Großeltern gestorben sind. Das ist doch so, als lebe man das alles noch

einmal! Fürchterlich, diese Vorstellung. Aber andererseits auch eine schöne Vorstellung, die Verliebtheit und all die schönen Dinge am Leben noch einmal zurückzuholen. Ich jedenfalls bin froh, dieses Lebenswerk gelesen zu haben und habe nicht einen Satz nur überflogen, sondern jede Zeile bewusst gelesen und gebe auch zu, die ein oder andere Träne geweint und an anderer Stelle herzlich und laut gelacht zu haben. Besser, als bei jedem Kinofilm. Sicherlich habe ich auch meine Probleme gehabt, besonders im 2. Teil alles zu verstehen, vor allem was politische Dinge anging und alles, was mit der Partei zu tun hatte, aber dennoch habe ich dazu gelernt, kannte ich Worte wie Prager Frühling oder 17. Juni doch bisher nur vom Geschichtsunterricht, ohne jede Vorstellungskraft, was damals wirklich vor sich ging. Auch, dass es in der Nachkriegszeit nichts gab, war mir bis jetzt nicht unbekannt, doch ich sehe es nun mit anderen Augen, denn anhand von den vielen Beispielen, kann ich es mir viel bildhafter vorstellen und muss gestehen, es war noch schlimmer, als ich dachte, obwohl ich auch Filme und zahlreich Reportagen zu diesem Thema gesehen habe. Danke, dass ich durch diese Autobiographie ein kleinwenig an Ihrem Leben teilhaben dürfte. Jetzt muss ich aber aufhören zu schreiben, sonst wird hieraus auch ein Buch. Es grüßt Sie ganz lieb Ines Lange, 'Ich habe 2 tolle Bücher gelesen!',

2005-08-23 

                                               Buchlesung

55.)

Familie Bohm Schmiedeberg (Reini66@gmx.net - )

'Reini66@gmx.net',

„Danke“

'Der Schmiedeberger Fanclub aus Niederpöbel grüßt Franz den Ältern! Wir erfreuen uns an Deine fantasievollen Geschichten und Gedichte und danken Dir von ganzen Herzen. Wir wünschen Dir Kraft und Zuversicht für die Pflege Deiner lieben Frau, sowie neue schöne Einfälle für zukünftige Werke. Es grüßen Dich ganz lieb Reiner, Kati und Kinder Julia die Leseratte, sowie Franz der Jüngere ', 'Fam. Bohm',

'2005-10-11 
                                          
Buchlesung


56.)
Bernd Schreiter und Frau Christine aus Borthen  (tschreit@gmx.de - )

'tschreit@gmx.de',

'Lieber Herr Lorber,

auf Grund Ihrer schriftstellerischen Aktivitäten und der damit verbundenen Zusammenarbeit, haben wir uns näher kennen gelernt. Durch diese Zusammenarbeit bekommen auch wir die Möglichkeit, uns an Ihren Gedichten und Geschichten zu erfreuen. Es macht Freude in Ihren Werken zu lesen, wo man Ihre Heimatverbundenheit und den Blick für die kleinen Dinge im Leben spürt. Wir wünschen Ihnen noch viel Kraft für die schwere Pflege Ihrer Frau sowie weiterhin genügend Einfälle für weitere schöne Gedichte und Geschichten. Es grüßen herzlichst Christine und Bernd Schreiter 'Danke!',
'2005-11-15 
                                          Buchlesung



 57.)

Eberhard Fiedler aus Schmiedeberg  (fiedler-schmiedeberg@onlinehome.de

'fiedler-schmiedeberg@onlinehome.de',

Lieber Franz

'heute hatte ich Gelegenheit in den 3 Büchern von Dir zu blättern. Ich muss schon sagen, dass ich ganz schön beeindruckt bin. Manche Gedichte haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Die Art und Weise, wie du dich ausdrückst gefällt mir sehr und ich kann mir auch gut manches Schmunzeln nicht verbergen. Ich kann nur sagen, Danke Franz, für diese Lektüre. Jetzt musst du mir bloß noch verraten, wo ich deine Büchlein kaufen kann. Eine schöne Adventszeit und weiterhin viele Inspirationen wünscht Dir 'Eberhard Fiedler aus Schmiedeberg vom Brandweg',
2005-12-14 
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58.)

Familie Kühne Dippoldiswalde  (fkuehne@onlinehome.de - )

'fkuehne@onlinehome.de',

„Neujahrsgrüße“

'Hallo lieber Franz,

wir wünschen Dir alles erdenklich Gute für das Jahr 2006 und viel Kraft für die Pflege Deiner Annemarie. Du sollst wissen, dass Ihr nicht vergessen seit. Viele liebe Grüße von Roswitha, Norbert und Thomas',

'2006-01-01 
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59.)

Gerold Müller  (gundemueller@arcor.de - )

'gundemueller@arcor.de',

"Lang ist es her ..."

Lieber Franz,

wir kennen uns eigentlich schon ziemlich lange. Auch ich habe im Makarenko Feinmechaniker gelernt. Durch Zufall kam ich auf Deine Seite. Beim Lesen Deiner Biographie merkte ich, dass Du der Richtige bist. Erschüttert hat mich Dein Schicksal, ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für Deine Zukunft, es ist ein schweres Los. Viele Grüße Gerold',

2006-01-30
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60.)

Frau Hänel - Vogler Heilpraktikerin Schmiedeberg (
avogler2@aol.com)

'avogler2@aol.com',

Lieber Herr Lorber

vielen Dank für das nette Geschenk. Da bin ich völlig begeistert! Den Baum von der Umarmung, den kenne ich, weil mein Mann aus Johnbach stammt. Das Gedicht dazu ist zauberhaft. Recht entzückt bin ich auch von: "Auf Pirsch" In meinem Buch gibt es auch eine Pilzsammler-Geschichte. Bitte kommen Sie die nächsten Tage noch einmal in meine Praxis, ich möchte Ihnen gern mein Buch schenken. Es grüßt Sie Frau Hänel-Vogler',

2006-02-07
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61.)
 
Wladimir Rombs Heidenau  (info@sachsenanzeigen.de - )

'info@sachsenanzeigen.de',

Hallo Franzl

Es sendet Dir liebe Grüsse Dein Freund Wowa mit einem kleinen Gedicht: Frühlingsbotschaft:

Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute.

Klinge, kleines Frühlingslied, Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus, wo die Veilchen sprießen!

Wenn du eine Rose schaust, Sag, ich lass sie grüßen.

Wowa Rombs',

2006-02-15
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62.)
 
Regina Kotsis aus Wien  (regine@slanar.at - )

'regine@slanar.at',

“Hallo, lieber Onkel Franzi!”

'Ich habe die 3 Kinderbücher mit großer Freude in Empfang genommen. Die Aufmachung ist ja sehr schön bunt, und die Bilder sind auch ganz toll. Einige der Geschichten habe ich auch schon gelesen, jedoch fehlt mir im Moment wieder die Muse. Mein Enkel ist noch zu klein, als dass er die Geschichten versteht. Wenn er etwas größer sein wird, dann werd ich ihm erzählen, dass es einen Onkel Franz gibt, der dort wohnt, wo ich als Kind sooooo gern gewesen bin, und wir werden viel Spaß haben. Hoffentlich ist Dein Computer wieder soweit in Ordnung! Ich wünsch Dir noch viele neue Ideen und vor allem Gesundheit, danke Dir ganz lieb, bis zum nächsten Brief, Deine Regine ',

2006-04-12
                                             Buchlesung
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63.)
 
Reiner und Kati Bohm aus Schmiedeberg  (Reini66@gmx.net - )

'Reini66@gmx.net',

Lieber Franz

'Ein paar Zeilen von Deinen persönlichen Fanclub aus Schmiedeberg. Wir danken Dir für Deine Freundschaft und Verbundenheit zu uns und hoffen dass Du uns lange erhalten bleibst. Doch wenn Du einmal dunkle Stunden hast, wünschen wir Dir die Eigenschaft der Sonnenblume, die ihr Gesicht dem Licht zuwendet, damit die Schatten hinter sie fallen. Liebe Grüße von Reiner und Kati Schmiedeberg am 1.Mai 2006 ', '

2006-04-30
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64.)
 
Gerold Schmieder  (geroldschmieder@elektroschmieder.de - http://www.elektroschmieder.de)

'geroldschmieder@elektro-schmieder.de', 'www.elektro-schmieder.de',

„Sandmeer- Kiefernmeer-Nichtsmeer“

'Sehr geehrter Herr Lorber, zufällig bin ich auf Ihre Internetseiten gekommen und bin erstaunt, wie sinnvoll Sie Ihre Zeit als Rentner nutzen. Dass Sie Ihre Familie und Ihre Bücher sogar im Internet vorstellen - davor ziehe ich meinen Hut. Alle Achtung! Ihren Titel "Taigasand und Jugendsünden" habe ich mit Interesse und einem Lächeln gelesen, denn diese Torgelower Gegend habe ich auch kennen gelernt. Mich hatte die Generalität nach Spechtberg geschickt. Ein wahrer Traum, deshalb die Übersch rift. Ich wünsche Ihnen noch viele gute Ideen für Ihre Bücher und Sammlung. Mit freundlichen Grüßen auch an Ihre Frau,

Gerold Schmieder ',

2005-03-17
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65.)   (elchschaufel@arcor.de)

 
Harry Kleinke aus Reppenstedt Kreis Lüneburg (elchschaufel@arcor.de - )

elchschaufel@arcor.de'

Sehr geehrter Herr Lorber

'Ihre Geschichten müssen sehr schön sein und wie viel sollen die Bücher kosten? Leider lässt sich Buch 5 nicht öffnen um zu sehen was drin steht und bei Mineralien links, die Steine 1, 2, 3 werden nicht angezeigt. Viele Grüsse Harry Kleinke, ich wohne in Reppenstedt, im Landkreis Lüneburg. Viele Grüsse', 'Harry Kleinke',

2005-03-07
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66.)
 
Renate und Klaus Schönfuß aus der Baukahre

Lieber Franz

So wie meine Anrede keine Floskel ist, ist das Gedicht viel, viel mehr als nur ein Abendgruß Es ist schon irgendwie eigenartig und – in dieser im allgemeinen ja sehr oberflächlichen und emotionslosen Welt- auch berührend, wie tief eine solche doch erste und ziemlich kurze Begegnung in Seelen, die offen zur Aufnahme solcher Empfindungen sind, eindringen kann. Und dass solche Eindrücke und Empfindungen dann noch so spontan formuliert und festgehalten werden ... das muss man erst mal verdauen. Wir freuen uns, dass wir Dich kennen gelernt haben und sind neugierig auf die Geschichten um’s Schloss der Kindheit. Für heute Abend nochmals viele Grüße, und Du weißt, dass Du / Ihr jederzeit herzlich willkommen seid. 'Renate und Klaus.'

2005-03-07
                                                      Buchlesung
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67.)
 
Marco Dogonke  (marco.dogondke@freenet.de - )

'marco.dogondke@freenet.de',

Sehr geehrter Herr Lorber,

ich habe soeben einige Ihrer wunderbaren Gedichte und Erzählungen gelesen. Ich möchte einfach nur ein großes Lob aussprechen dürfen.Ich bin jetzt 36 Jahre jung und stehe mitten im harten Leben. Für ein paar Momente konnte ich meine Gedanken einfach in Ihren Geschichten baumeln lassen. Ich bin immer noch hin und her gerissen in meiner Gefühlswelt. Machen Sie weiter und erzählen Sie mehr von den kleinen erlebten Dingen. Ich selbst schreibe auch sehr gerne. Nur die Zeit fehlt. Die liebe Zeit ... Ich hoffe, es klingt nicht anmaßend, wenn ich Ihnen schreibe, dass diese Geschichten mich inspirieren u nd ich hoffe, ich finde bald ebenso die Ruhe, um schreiben zu können. Ich wünsche Ihnen viel Glück ...', 'Marco Dogondke',
2005-01-21
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68.)
 
'Prof.Dr.Adolf.Heger@t-online.de' 'http://www.professor-heger.de/', '„Reichstädter Nachrichten“', '

Mein lieber Freund Franz

ich bin überglücklich, Dich nicht nur als Freund, sondern auch als echten Mitautoren unserer Reichstädter Nachrichten gewonnen zu haben. Hab Dank für all das Gute, das Du an Deinen Mitmenschen - auch an Deinem Freund Adolf - praktizierst! 'Prof. Dr. Adolf Heger',

2005-01-10
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69.)
 
Familie Worm (webmaster@familie-worm.de - http://www.familie-worm.de)

Vielen Dank

'webmaster@familie-worm.de', 'http://www.familie-worm.de', 'Familie-Worm', 'Schönen guten Tag . Für den Besuch und das Lob bezüglich unserer Homepage, möchten wir uns recht herzlich bedanken. Ihre Homepage ist Ihnen ebenfalls sehr gut gelungen. Die Texte sind sehr interessant und es macht Spaß sie zu lesen. Viele Grüße, Familie Worm',

2004-12-27
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70.)
 
Norbert und Roswitha Kühne  (NKuehne@t-online.de - )

Weihnachtsgrüße

'Lieber Franz, wir wünschen Dir und soweit es geht auch Deiner Annemarie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir haben große Achtung vor dir und erinnern uns gern an die schöne Zeit, als du unser Chef warst. Das Menschliche, so wie Du es uns immer vermittelt hast, bleibt leider viel zu oft auf der Strecke. Auch in dieser Hinsicht bist und bleibst du für uns immer ein Vorbild. Sei ganz lieb gegrüßt von Roswitha, Norbert und Thomas'

2004-12-18
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71.)
 
Wolfgang Lange aus Reichstädt ( - )

'Vielen Dank für das Buch.

Herr Lorber hat die Zeit Ende des Krieges und Nachkriegszeit sehr treffend und ehrlich beschrieben. 'Vielen Dank für das Buch'.

'Wolfgang Lange aus Reichstädt',

2004-12-10 
 
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72.)
 
Von: Ildikó Gyugyi

An: Franz Lorber

Betreff: Dankeschön


Hallo lieber Franz,

ich möchte mich bei Ihnen für Ihre beide Gedichtsbände bedanken. Ich möchte Ihnen eine kleine Überraschung machen, ich hoffe, dass Sie sich freuen werden.

Sie brauchen nicht mehr lange zu warten.

Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Gesundheit und viel Kraft zum Gedichteschreiben.

Viele liebe Grüße

Ihre unbekannte ungarische Freundin

Ildikó Gyugyi

Datum: 10/04/07
 
                                                              
                                                        
 
 
 
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73.)
 
Anette Leubert-Friseurstudio Leubert

Von: Frisörstudio Leubert

An: info@franz-lorber.de

Cc: info@franz-lorber.de

Betreff: Annette Leubert

Nach sehr langer Zeit habe ich mich aufgerafft, Dir mal wieder ein Lebenszeichen von mir und meiner Familie zu geben.
Mir fallen diese Worte sehr schwer zu schreiben, weil ich eigentlich niemanden wegen der Vergangenheit mehr weh tun möchte. Ich denke immer sehr gerne an die Zeit mit meinem Papa zurück und Ihr seid dort natürlich auch in der Erinnerung. Nächste Woche ist nun einmal wieder der Totensonntag und wir werden nach Oberbärenburg fahren.
Dann erzähle ich meinen Kindern Franz und Nils viel von ihrem Opa Mani und meinen Großeltern. Es tut mir immer noch sehr weh, wie unsere Familie auseinandergebrochen ist. Vielleicht ist es irgendwann mal der Zeitpunkt, dass man die Wunden ganz zuheilen lassen kann.

Drücke Tante Anni mal von mir. Netti

Datum: 11/16/06

                                                       Buchlesung
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74.)

Dr. Hans J (Jochen) Scholl, MBA

Assistant Professor

University of Washington

The Information School

Box 352840

Seattle, WA 98195-2840

phone (206) 616-2543

fax (206) 616-3152

http://faculty.washington.edu/jscholl/

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75.)

Prof.Dr.Adolf Heger  (Prof.Dr.Adolf.Heger@t-online.de - http://www.professor-heger.de)

Von: Prof.Dr.Adolf Heger

An: Franz Lorber;

Betreff: Liebe Grüße

Mein lieber Freund, wir kommen soeben von Ildiko. Sie hat einen wunderschönen Beitrag für die nächste Ausgabe der Reichstädter Nachrichten geschrieben, in dem sie auch darauf eingeht, wie sie mit ihren Schülern im Deutschunterricht mit den Reichstädter Nachrichten arbeitet. Sie hat mir auch ein Geschenk für Dich gegeben, ich bringe es Dir am Sonnabend nachmittags auf unserer Rückfahrt vorbei. Schönen Abend, Adolf
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Dr.Hans Jochen Scholl aus Washington

(jscholl@u.washington.edu)
Lieber Herr Lorber,

vielen Dank! Werde mir die neuen Geschichten und Ergänzungen mit Freude in Kürze anschauen. Meine Kinder sind mit der Mama kürzlich in die Dresdner Neustadt umgezogen.

Anbei ein Bild von uns aus diesem Sommer, als die Kinder und ich drei Wochen am Südufer des Gardasees verbracht haben. Wir haben dort einen Tagesausflug nach Venedig gemacht, bei dem dieses Bild entstanden ist.

Meine kleine Zena (das Mädchen mit dem roten T-Shirt, 3 Jahre) meinte dort nach einiger Zeit: "Du, Daddy, hier ist ja Wasser in jeder Strasse!" Und kurz darauf kam die Schlussfolgerung: "Deswegen fahren hier auch keine Autos!"


Beste Grüße

Ihr

Dr.Hans Jochen Scholl
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76.)

K.Brier
(noone@nothere.com)

7.Von: nobody

Datum: 09/25/08 09:17:27

An: Info@franz-lorber.de

Betreff: New vom Jungsein und Älterwerden

noone@nothere.com

Guten Tag Herr Lorber! Wie auch viele andere Menschen bin ich durch die SZ auf Ihre Seite gestoßen und zu tiefst von Ihrem Leben und noch viel mehr von ihrem Handeln beeindruckt. Oft sind mir in meiner Arbeit in einer Reha-Einrichtung Menschen begegnet, die gern genauso liebevoll und mit Hingabe Ihre Lieben pflegen wollten, aber nicht genügend Kraft, Eigensinn und Mut hatten. Ich denke, dass Sie Motivation und Vorbild zugleich für Menschen in ähnlichen Situationen sein können, und daraus hoffentlich auch für sich und ihre Frau Kraft schöpfen können. Vor kurzem habe ich mein erstes Kind geboren, und mit meinen nunmehr 29 Jahren wurde mir wieder einmal bewußt, wie wertvoll die Liebe und das Leben mit jedem einzelnen Tag ist. Ich danke Ihnen dafür! Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau noch viele besondere gemeinsame Tage, ausreichend Kraft und jeden Tag ein neues Musikstück! Hochachtungsvoll, K.Brier
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77.)
 
Holger Schmidt aus Dresden  (Holger.Schmidt7@qmx.de - )

8.Von: Holger Schmidt Datum: 09/21/08

An: info@franz-lorber.de

Betreff: SZ vom 20./21.09.2008

Sehr geehrter Herr Lorber,

ich habe ihren Artikel in der aktuellen Wochenendausgabe der SZ gelesen. Sehr eindruckvoll, wie sie Ihren Alltag meistern. Da ist Ihnen nur viel Kraft und Durchhaltevermögen zu wünschen. Genießen Sie auch die schönen (vielleicht nicht sehr vielen) Augenblicke, zusammen mit Ihrer Frau. Für Ihre Bücher wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Viele Grüße

Holger Schmidt aus Dresden
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78.) 
Jürgen und Astrit Weinrich  (juergen@holzbildhauerei-weinrich.de - http://www.holzbildhauerei-weinrich.de)

Von: nobody

Datum: 09/13/08 13:42:51

An: Info@franz-lorber.de

Betreff: New Meine Freunde


Lieber Herr Lorber,

gestern besuchten wir Ihre Lesung in Schmiedeberg und möchten Ihnen nochmals für diesen unterhaltsamen Nachmittag danken.

Durch unsere gemeinsamen Freunde, Herrn Prof. Heger und Ehefrau, hatten wir im Vorfeld bereits viel von Ihnen gehört und durften uns von Herrn Prof. Heger zwei Ihrer Bücher ausleihen. Wir fanden sie sehr interessant und bildhaft geschrieben, dieser Eindruck bestätigte sich ebenfalls in der gestrigen Buchlesung. Es war uns eine Freude, Sie persönlich kennenlernen zu dürfen.

Alles Gute für weitere literarische Ideen, sowie Kraft zur aufopferungsvollen Pflege Ihrer lieben Frau!

Mit herzlichen Grüßen

Jürgen + Astrid Weinrich
 
 
                                                         
                                                         
 
 
 
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ 79. 
 
79.                                       Herzliche Urlaubsgrüße sendet Euch Beiden ganz herzlich Beate und Bastel. Bis bald Eure Beate und Bastel
 
                                      
 
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80.)
 
 
Von Karin Grießbach SZ Dippoldiswalde@DD.V.DE
 
 
 
11.07.2008
 
Franz Lorber meistert Schicksalsschläge mit der Kraft der Poesie ...
 

Der Naundorfer pflegt seit 15 Jahren aufopferungsvoll seine kranke Frau und will mit seiner Autobiografie anderen Mut machen.

 „Mein größter Edelstein liegt im Nachbarzimmer“, bekennt Franz Lorber, als ich die umfangreiche Mineraliensammlung in seinem kleinen Arbeitszimmer mustere. Seit 15 Jahren pflegt der Naundorfer liebevoll seine an Alzheimer erkrankte Frau. Selbst wenn die Betreuung körperlich und vor allem seelisch seine ganze Kraft erfordert, ist der 73-jährige dankbar für jeden Tag, den er gemeinsam mit seiner Annemarie verbringen kann.

Im August werden es 50 Jahre, dass sich die beiden in Kipsdorf das Jawort gaben. Die Erinnerung an die Zeit, in der sie gemeinsam zwei Kinder großgezogen und im Alltag alle großen und kleinen Probleme Seite an Seite meisterten, gibt ihm Kraft. Und die braucht der gelernte Feinmechaniker. Im Gedächtnis eingegraben hat sich der Urlaub in Griechenland vor 15 Jahren, als sich die Krankheit seiner Frau zum ersten Mal äußerte. Mehrere Stunden war sie damals in ihrer Verwirrung allein durch Athen geirrt. Über 30 Jahre hatte seine Annemarie für die Menschen im Pflegeheim Naundorf gekocht. Als die gelernte Köchin dann nicht einmal mehr am heimischen Herd das Essen zubereiten konnte, war das für Franz Lorber ein großer Schock.
                                                Schleichende Krankheit ...
Nach unzähligen Arztbesuchen und erfolglosen Behandlungen vermeintlicher Depressionen hieß die Diagnose der Mediziner schließlich Alzheimer Morbus Pik „Das schrecklichste an dieser Krankheit ist ihr langsamer und schleichender Verlauf“, berichtete der Naundorfer. Ohnmächtig musste er zusehen, wie seine Frau immer mehr körperliche und geistige Fähigkeiten verlor. „Als sie vor sechs Jahren dann auch nicht mehr sprechen konnte, war ich völlig verzweifelt.“ Seine Frau in ein Pflegeheim zu geben, kam für ihn aber nicht infrage. Nach einem Bandscheibenvorfall vor acht Jahren lässt er sich bei der täglichen Grundpflege von einem ambulanten Pflegedienst helfen. Weil sie nur noch kleine Mengen essen kann, muss Franz Lorber seine Frau sechsmal am Tag füttern. Die Prozedur dauerte jedes Mal fast eine Stunde. Dreimal pro Nacht stellt sich der Naundorfer den Wecker, um seine inzwischen bewegungsunfähige Annemarie im Bett zu drehen, damit sie keine wunden Stellen bekommt. Oft kann er danach nicht mehr einschlafen. Dann setzt sich der gelernte Feinmechaniker an den Computer. In Gedichten und Kurzgeschichten schreibt er sich seine Trauer und Verzweiflung von der Seele.
Seine poetische Ader entdeckte er schon als junger Mann. “Meine Gedichte kamen besonders bei den Mädels gut an“, erzählt er verschmitzt. „Wenn Großvater erzählt“ heißen zwölf kleine Geschichten, die Franz Lorber ursprünglich für seine fünf Enkelkinder und inzwischen vier Urenkel geschrieben hat. Bei Buchlesungen kamen die Geschichten auch bei Steppkes in Kindergärten gut an. Momentan schreibt der 73 – Jährige am dritten Band seiner Autobiografie. Nachdem er in den ersten beiden Bänden seine Erlebnisse nach dem Zweiten Weltkrieg als Umsiedlerkind und in einem bewegten Arbeitsleben mit vielen Höhen und Tiefen verarbeitete, spielt im dritten Band die Krankheit seiner Frau eine zentrale Rolle. „Viele Ehen sind an so einem Schicksalsschlag zerbrochen“, weiß Franz Lorber aus Erzählungen von Betroffenen. „Ich möchte den Menschen sagen, dass man es schaffen kann.“
Bisher gibt es seine Geschichten und Gedichte nur in wenigen Exemplaren, die er ganz privat für die Familie und Freunde drucken ließ. Auf Drängen seiner Kinder hat der Naundorfer seine Autobiografie nun an verschiedene Verlage geschickt. Von einem Verlag aus Nordrhein-Westfalen bekam er schließlich ein für ihn finanziell tragbares Angebot. Im Herbst sollen die ersten 300 Exemplare auf den Markt kommen, und Franz Lorber hofft, dass er damit anderen betroffenen Menschen Mut machen kann.
 
 81.)
Dr. Horst Lotze  (HoGe.Lotze@t-online.de - )

Von: Horst Lotze

Datum: 09/22/08 17:06:46 An: Lorber

Betreff: Leben und Werk

Sehr geehrter Herr Lorber, die SZ war der Anlaß, Ihnen im Internet nachzuspüren. Als Dr. Lotze und auch als Angehöriger der "Gilde" muß ich mich wohl nicht weiter vorstellen! Wichtig ist mir vor allem, Ihnen meine Hochachtung hinsichtlich der aufopfernden Pflege Ihrer Frau mitzuteilen. In der Spaßgesellschaft angekommen ist es schon ein Glücksfall, als Partner so verbunden zu sein. (Ob es im Himmel einmal gedankt wird ist ja die Frage). Ihre Gedichte habe ich gelesen, auch mir bleibt unverständlich, warum die Menschheit am produktivsten ist, wenn es um Vernichtung geh t. Was der Glaube über Jahrhunderte nicht geschafft hat konnte leider auch der politische Versuch nicht lösen. Mir fällt gerade ein Spruch meines Vaters ein (der in französischer Kriegsgefangenschaft verstorben ist): Gefährlich ist`s den Leu zu wecken, und schrecklich ist des Tigers Zahn. Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn".

Lieber Herr Lorber, wir wünschen Ihnen viel Kraft für die schwere Aufgabe, die Sie sich auferlegt haben. Bleiben Sie noch lange in guter Gesundheit körperlich und geistig. Mit den besten Grüßen Dr. Lotze und Frau.
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82.)
 
Euch allen beiden viel, viel Kraft für Euren weiteren gemeinsamen Weg wünschen.
Zur Goldenen Hochzeit
für Annemarie und Franz
von Bärbel Lange
 
Wer diese Zeilen zu Ohren bekommt wird etwas verwundert und befremdet sein. Nur wer den tieferen Sinn mit Feingefühl erfassen kann, wird vielleicht verstehen...
 
Ich hatte einen Traum. Annemarie sprach zu mir: „Ach, weißt Du, liebe Freundin, mir ist mein Herz so schwer. Ich möchte so gern ein Lied singen und meinen Mann an mich drücken und ihm sagen, wie sehr ich ihm dafür danke, dass er mich mit seiner ganzen Kraft umsorgt und behütet. Ich möchte ausgelassen mit ihm tanzen und ihm zärtlich mit meinen Händen durch sein Haar streichen, gerade so, wie früher.
Und, ich möchte ihn um Vergebung bitten, dafür, dass ich ihn manchmal durch mein Unvermögen an den Rand der Verzweiflung bringe.
Ich weiß doch, wie schwer es für ihn ist, jeden Tag und jede Nacht für mich da zu sein. Oft hat er zu wenig Schlaf und tags ist er immer um mich herum, sorgt und ängstigt sich, wenn es mir nicht gut geht. Ich möchte ihn umarmen und zärtlich küssen, aber ich habe doch vergessen, wie man das macht.
 
Manchmal, liebe Freundin, habe ich gesehen, wie er heiter geworden ist und mit Dir gelacht und gescherzt hat, wie ihr Euch Gedichte vorgelesen habt und fachsimpelnd über Texten brütetet. Ich bin Dir nicht böse, weil ich weiß, dass Franz sonst lange schon entkräftet und ausgebrannt zusammengebrochen wäre. Wir haben uns gemeinsam unverschuldet in eine Isolation gebracht.
Und ich habe die Spaziergänge vor Jahren genossen und die Stunden, als wir zu dritt auf einer Bank am Waldrand dem Zwitschern der Vögel und dem Wind, der über die Wiesen streifte, gelauscht haben. Ich möchte ihn bitten, dass er hin und wieder doch noch mal in die Natur hinausgeht, um seine Akkus aufzuladen. Ich möchte nicht, dass er zusammenbricht, ich brauche ihn doch so sehr!
 
Wie schön ist es, wenn ihr mir gemeinsam die Haare wascht und fönt. Dann fühle ich mich ein bisschen so, wie vor Jahren, als ich noch gesund war.
Mir gefällt es auch, wenn ihr an meinem kleinen Tisch gemeinsam mit mir sitzt und esst, dann bin ich unter Euch und das ist schön.
Ich bitte Dich, liebe Freundin, erzähle Franz von Deinem Traum und unserem Gespräch und sage ihm, dass ich ihn immer noch ganz, ganz sehr lieb habe.
 
Ich habe meine ganze Kraft mobilisiert, dass wir die Goldene Hochzeit gemeinsam erleben können, wenn auch ganz leise.“
 
An Annemarie: Ein Gespräch mit Franz: Seine Augen sprühen vor Begeisterung und Schwärmerei, wenn er mir von Dir erzählt, wie Ihr Euch kennen gelernt habt, wie Du ihm stolz nach einer Schlägerei den Laufpass gegeben hast und Du ihm Wochen später im Bus dann doch verziehen hast. Wie er sich mit Dir verlobte und Du ihm Deine erste Schwangerschaft offenbartest. Verzaubert war er von Dir und Deiner grazilen Schönheit. Stolz zeigt er mir Euer Verlobungsbild und Eure Hochzeitsfotografien und erzählt mir lustige Begebenheiten aus Eurer Ehe. Deine Kochkünste hätten sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zur Meisterschaft gesteigert und Nägel brauchte er nur einmal für die Knödel.
Auch hat ihn Deine Ehrlichkeit und Offenheit beeindruckt, wenn er in der Arbeit über sein Ziel hinausgeschossen war und Du ihn abends zu Hause zurechtgewiesen hast. 
Er ist Dir unendlich dankbar, dass Du ihm zwei Kinder geschenkt hast und sie mit ihm gemeinsam aufgezogen hast.
Nicht immer war er gut zu Dir, dass sagt er mit ehrlicher Betroffenheit, aber manches kann man eben nicht ungeschehen machen. Aber er hält ganz fest an Eurer Ehe.
Mit einem Augenzwinkern verrät er mir auch ein paar Macken von Dir, die ja jeder von uns hat. So kannst Du ganz schön stur sein und maßlos, wie z.B., als Du zu einer Werbefahrt einen Großeinkauf getätigt hast. Wir haben herzlich gelacht, liebe Anni.
Du musst Dir keine Gedanken machen, dass Du Deinen Mann Franz zu sehr belastest, wenn er Dich pflegt. Er hat es gelernt, Hilfe anzunehmen, auch wenn es ihm anfänglich sehr schwer fiel. Immer will er Dein Bestes, immer will er Dich bei sich wissen. Nie will er zulange und zu weit von Dir entfernt sein.   
Ja, er vermisst Deine Stimme, aber er freut sich über einen Blick von Dir. Er bangt um Dich und wenn es Dir nicht gut geht, dann geht es ihm auch schlecht.
Es macht ihn traurig und betroffen, wenn Du Deine Schmerzen und Missempfindungen nicht äußern und Deine Wünsche nicht begehrlich machen kannst. Aber er hat es gelernt, Dich ohne Wort zu verstehen, kleinste Signale richtig zu deuten, Dir jeden Wunsch vom Gesicht abzulesen.
Er hat sich sehnsüchtig gewünscht, dass Ihr die Goldene Hochzeit gemeinsam erleben könnt. Und Ihr habt es geschafft, gemeinsam, wenn auch jeder von Euch auf seine Art einen schweren Kampf auszufechten hatte.
 
Liebe Annemarie und lieber Franz!
 
Nun möchte ich Euch meinen ganz persönlichen Glückwunsch überbringen
 
 
Eure Freundin Bärbel
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 83.)
 
Frank Eckert aus Dresden-Cossebaude

Von: Joachim Richter

Datum: 09/23/08

An: info@franz-lorber.de

Betreff: Dankeschön

Guten Tag Herr Lorber!. Durch die SZ war ich auf Sie neugierig geworden

und habe bei Ihnen vorbei- besser kurz hinein geschaut. Trotz der Kürze

der Blicke war es für mich ein Gewinn. Ihre Geschichten, Gedichte

(Gorbatschow sehe ich allerdings nicht als Heilsbringer) und Gedanken

haben mich (auch ein Naturfreund) angesprochen und als Sammler

(Briefmarken) finde ich Ihre Sammelleidenschaft sehr faszinierend (tolle

Bilder Ihrer Mineralien!). Ich bin 10 Jahre jünger als Sie und wohne mit

meiner Frau und Hund in Dresden-Cossebaude. Sie hören wieder von mir,

weil ich auch Interesse an dem einen oder anderen Ihrer Bücher habe.

Vorerst sende ich Ihnen freundliche Grüße und gute Wünsche

Von: Frank Eckert

Datum: 23.09.2008
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84.)
 
Jenny Zönnchen aus Pirna

Von: Jenny Zönnchen

Datum: 09/24/08 11:58:27An: info@franz-lorber.de

Betreff: Artikel SZ

Hallo Herr Lorber,

ich habe den Artikel in der Sächsischen Zeitung über Sie und Ihre Frau gelesen. Ich wollte Ihnen nur sagen, dass mich Ihre Geschichte tief bewegt hat. Ich finde es absolut bewundernswert wie Sie sich um Ihre Frau kümmern.



Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft!
Mit freundlichen Grüßen
Jenny Zönnchen (aus Pirna)
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85.) 
 
Lutz Hanschke

2.Von: Lutz Hanschke

Datum: 09/21/08 21:12:31An: info@franz-lorber.de

Betreff: Der Artikel in der "SZ" vom 20.09.08.

Sehr geehrter Herr Lorber,

ich habe den Artikel in der "SZ" über Ihre Frau und Sie, mit großer Betroffenheit gelesen. Ich befürchte, daß ich die Kraft nicht aufbringen würde, meine Frau jahrelang so liebevoll zu betreuen.

Ihnen meine Hochachtung, verbunden mit allen guten Wünschen und weiterhin viel Kraft bei Ihrer aufopferungsvollen Pflege.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Hanschke
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86.) 
 
marni (mmarnila@aol.com)

Von: mmarnila@aol.com

Datum: 09/21/08

Betreff: Dritte Seite Sächsische Zeitung

Hallo Herr Lorber,

ich habe heute den Beitrag über Sie und Ihre Frau in der Sächsischen Zeitung gelesen.

Zur Zeit schreibe ich im Zuge meines Studiums eine Hausarbeit zum Thema Demenz. Ihre Geschichte konnte die Krankheit für mich natürlich nahegehender als jede Fachliteratur darstellen.

Ich wollte Ihnen nun weiterhin viel Kraft wünschen, damit Ihre Frau so lange wie möglich Ihre Liebe spüren kann.

Liebe Grüße,

Marni
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87.) 
 
Christina Wittig  (Wittig.Christina@dd-v.de - )

Von: Wittig, ChristinaDatum: 09/18/08

Lieber Herr Lorber, habe sehr viel nachgedacht über Sie und Ihre Frau. Zwischen tausend Telefonaten, Sitzungen und Menschen habe ich jetzt etwas geschrieben. Gucken Sie mal bitte, ob das so in Ordnung ist. Insbesondere bin ich im Zweifel wegen der Zahlen - hat Ihre Frau die Krankheit seit 1994? Also seit 14 Jahren? Oder waren Sie 1993 in Athen?

Ja, und ich hoffe, ich habe das ein wenig getroffen. Änderungswünsche bzw. Vorschläge können Sie ja im Text einfügen und mir zurückmailen, ich bin morgen vormittag im Büro. Da haben Sie heute die ganze Nacht Zeit.

Viele liebe Grüße, Christina Wittig


Es ist vormittags um zehn, Zeit für das zweite Frühstück. Franz Lorber zerteilt in der Stube seiner kleinen Wohnung im Schmiedeberger Ortsteil Naundorf Milchbrötchen und ein Stück Banane. „Komm, meine Kleene“, sagt er, „ein Häppchen du, ein Häppchen ich.“ Aber Annemarie Lorber öffnet den Mund nicht. Sie sitzt still. Ihr Kopf hängt ein wenig nach unten. Ihre Augen sind geschlossen, ihre Arme an die Brust gepresst, die Hände verbogen. Sie sind sehr dünn, die Arme, ebenso die Beine. Die Fußspitzen ragen steil nach unten, wie bei einer Balletttänzerin, die erstarrt ist mitten in der Bewegung. Tanzen kann Annemarie Lorber lange nicht mehr. Sie ist 68, seit 14 Jahren hat sie die Alzheimer-Krankheit.

Annemarie Lorber ist eine der ungefähr 800 000 Deutschen, die am morgigen Sonntag im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen sollen: Es ist wieder „Welt-Alzheimertag“. Franz Lorber ist das ziemlic h gleichgültig. Für den 74-Jährigen ist immer Alzheimer-Tag. Morgens um sieben kommt eine Pflegeschwester, um Annemarie zu waschen und anzuziehen – aber erst seit jenem Tag vor vier Jahren, als Franz Lorber in seiner Stube zusammenbrach, wegen einer Bandscheibenvorwölbung. „Ich habe da endlich gemerkt, dass ich Hilfe annehmen muss“, sagt Lorber. Er legt die Hand an das Kinn seiner Frau, vorsichtig, aber bestimmt, und schiebt ihren Kopf nach oben. Mit dem Löffel drückt er an ihre Lippen und laviert etwas Banane in den Mund. Der Mund beginnt sich zu bewegen, zu kauen, zu schlucken. Das dauert. Franz Lorber hat selber Zeit für zwei, drei Happen Obst. Er greift zu dem Baby-Trinkbecher mit dem Hagebuttentee, sagt: „Komm, Mutti, jetzt musst du trinken.“
 
Ein Schluck, warten, noch einer. Annemarie Lorber hustet. „Komm Anni, noch ein Schluck“, sagt er. Aus ihrer Brust steigt ein Ton auf. Es gibt kein deutsches Wort, um dieses Geräusch zu b eschreiben. Es ist kein Knurren und auch kein Stöhnen. Es ist kein Geräusch der Zustimmung, wie das „Mhmh“, das kleine Kinder machen, wenn ihnen etwas schmeckt. Es ist irgendetwas dazwischen, eine Art Wimmern. Es dauert fast eine Stunde, bis der Becher leer und das Obst auf dem Tellerchen aufgegessen ist. Sechs Mal am Tag füttert Franz Lorber seine Frau. Dazwischen wäscht er die Wäsche, macht sauber. Zwei Mal in der Woche geht er Einkaufen. „Aber nur ganz kurz“, sagt er. „Ich könnte den Gedanken nicht ertragen, dass sie stirbt, während ich Bananen kaufe oder mich mit jemandem auf der Straße unterhalte.“

Abends kommt die Schwester noch einmal. Einen Feierabend gibt es dennoch nicht für Franz Lorber: Nachts dreht er seine Frau um, damit sie nicht wundliegt. Um 23 Uhr, um 1, um 4, um 6, an jedem Tag in der Woche, seit acht Jahren. Er kann dann oft nicht mehr schlafen. „Das hat auch sein Gutes“, sagt er und lacht. Er kümmert sich dann um seine umfangreiche Mineraliensammlung, oder setzt sich an den Computer und schreibt. Stolz zeigt der 74-Jährige auf seine Schrankwand. Neben bunten Gläsern, Porzellan-Tänzerinnen und Familienfotos stehen lauter Bücher, ein Regal voll. 22 Stück, alle von Franz Lorber, alle erschienen im Eigenverlag. Seine Autobiographie in drei Bänden, Gedichte, Märchen. Von jedem Buch gibt es zehn Exemplare: Eins für die Schrankwand, acht für die beiden Kinder, die Enkel und einige Freunde, eins für die Bibliothek in Schmiedeberg. Einige seiner Werke hat er ins Internet gestellt, auf seine eigene Webseite.

Im Frühjahr 1994 war es, da machten die Lorbers Urlaub in Griechenland. Für ihn, langjähriger Leiter eines Pflegeheims in Naundorf, hatte gerade der Altersübergang begonnen. Die Kinder waren groß und selbständig. „Wir wollten es uns schön machen“, erzählt Franz Lorber. Im Hotel in Athen sagte er zu seiner Frau: „Ich muss mal schnell au fs Klo, dann können wir los.“ Als er zurückkam, war das Zimmer leer. Er lief durch das Hotel, auf die Straße, niemand zu sehen. Die Reisegruppe half ihm bei der Suche. Nach zwei Stunden fand er sie schließlich. Annemarie stand an einer achtspurigen Straße, zitternd. „Wo bleibst du denn?“, rief sie, „ich habe dich gesucht.“

Von da ab ging es sehr schnell. Annemarie Lorber, die viele Jahre als Köchin gearbeitet hatte, machte Klöße, vergaß aber völlig den Braten. Sie vergaß, was man ihr gerade gesagt hatte. Sie benutzte falsche Worte. Sie bekam Probleme mit der Verdauung. Nach einigen Monaten stand fest: Die 54-jährige hat Morbus Pik, eine langwierige Form von Alzheimer. Ungefähr 15 Jahre können zwischen Diagnose und Tod vergehen.

„Am Anfang war mir nicht klar, was diese Krankheit für sie bedeutete und bei ihr anrichtete“, sagt Franz Lorber. „Ich war früher oft ein ungeduldiger Mensch, manchmal jähzo rnig.“ Wenn die Lorbers nun wandern gingen, nahm er im Rucksack Waschzeug mit und Ersatzschlüpfer. Aber sie konnte ihren Stuhlgang immer weniger kontrollieren. Plötzlich war die Hose wieder voll, und er meinte vorwurfsvoll: „Mensch, könntest du das nicht eher sagen?“ Sie weinte oft, schämte sich zutiefst. Die Lorbers, die gerne ausgingen und Gesellschaft liebten, blieben immer öfter zu Hause. Die Freunde und Bekannten kamen immer seltener, blieben schließlich ganz weg.

Franz Lorber steht auf, macht „Ui-hop“ und hebt seine Frau aus ihrem Stuhl auf das Sofa. Darauf liegen Gummimatten und Tücher. „Windeln kann ich ihr nicht mehr anziehen“, sagt Franz Lorber, „da wird sie wund.“ Er deckt sie zu, steckt Stoffpuppen in die verkrampften Hände. Der lustige Ernie aus der Sesamstraße in die Rechte, der bedächtige Bert in die Linke – weil sie sich sonst pausenlos kratzen würde, bis die Haut blutig ist. Um den Hals kommen weitere Stofftiere. „Das macht sie ruhig“, sagt Franz Lorber, „sonst wackelt sie ständig mit dem Kopf hin und her.“ Er streicht ihr über die Wange. Sie tut nun das, was sie meistens tut: Schlafen, vor sich hindämmern. „Das mit dem Jähzorn hab ich mir abgewöhnt, schon lange“, sagt Franz Lorber. „Es nützt ohnehin nichts.“

Vor sechs Jahren hörte Annemarie Lorber endgültig auf, zu sprechen, zu lachen. Vor drei Jahren war Franz Lorber zum letzten Mal gemeinsam mit seiner Frau auf der Straße. Irgendwann konnte sie die Hand ihres Mannes nicht mehr ergreifen, um sie zu drücken. Jetzt kann sie nur noch wimmern. Hin und wieder reißt sie die Augen auf und starrt angestrengt in seine Richtung. „Anni sagt mir viel mit den Augen“, sagt Franz Lorber. „Vielleicht bilde ich mir das ein. Aber ich glaube es nicht.“ Die Augen öffnen sich weit, wenn Franz ihr die Haare wäscht. Oder wenn sie im Fernsehen Sport sieht.

Es gab Augenblicke, da konnte er dieses Leben nicht mehr ertragen. Aber was wäre die Alternative gewesen? Ein Pflegeheim? „Nein,“, sagt er bestimmt, „nach meinem Zusammenbruch war ich Wochen gehunfähig, sie musste in eine Pflegeeinrichtung. Einmal kam ich hin, da lag sie in ihrem Kot, offenbar schon seit Stunden. Nein.“ Es ging immer weiter, irgendwie. Wenn es mal ganz schlimm war, stellte er sich an sein Stubenfenster und guckte auf die bewaldeten Hügel des Erzgebirges „auf meinen Kohlbusch“. Gönnte sich eine freie Stunde zum Pilzesammeln. Durch die Krankheit seiner Frau hat er neue Freunde gefunden. Menschen, die es schaffen, Annemarie zu begrüßen und mit ihr am Kaffeetisch zu sitzen.

Aufrecht gehalten hat ihn auch immer ein Wunsch: Mit Anni noch die Goldene Hochzeit begehen. Vor einigen Wochen jährte sich der Hochzeitstag zum fünfzigsten Mal. Franz Lorber lud seine Kinder, die Enkel und Urenkel zum Mittagessen in ein Gasthaus ein, ohne i hn. Zum Kaffee kam er dazu, eilte aber nach anderthalb Stunden wieder nach Hause. Stellte das schwarzweiße Hochzeitsfoto in die Schrankwand neben ihr letztes gemeinsames Bild. Die blondgelockte, zarte, lächelnde, junge Anni neben der älteren Frau, der die beginnende Krankheit schon Sorgenfalten auf die Stirn gezeichnet hatte. „Abends hab ich mir einen Sekt eingeschenkt und geweint“, sagt Franz Lorber. „Das war eine sehr stille Goldene Hochzeit.“

Jetzt ist sie vorbei. Er ist froh für jeden Tag, den sie gemeinsam haben. Freut sich auf den Herbst, wenn wieder ein Buch erscheint, diesmal in einem richtigen Verlag. Das nächste hat er schon im Computer, es ist fast fertig. „Mensch, soviel Staub“, sagt Franz Lorber plötzlich. Er lacht, guckt auf seine Fossiliensammlung, auf versteinerte Seeigel und kleine Muscheln. Annemarie schläft. Laut tickt die Kuckucksuhr. Er wird ein bisschen putzen. Nachher wird er ihr vielleicht noch etwas vorspiele n auf dem Akkordeon. Das mag sie gerne.

Christina Wittig

Gesendet: 10. September 2008
 
 
                                                    
Dieses Foto wurde durch den Fotoreporter Wolfgang Wittchen während des Interviews von Christina Wittig erstellt. Es erreichte den 1. Platz als SZ Foto-Preis
mit dem Titel:"Ein Leben im Wohnzimmer."
 
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88.)
                        Per Post von Kerstin Rombs aus Heidenau
 
                                             Lieber Franzl
          Wladi ist von uns gegangen, aber er bleibt für immer in unseren Herzen. Er war ein guter Kerl! Zur Erinnerung für Dich das Kärtchen.
                                                                                                     
                                                     
Wir bleiben in Verbindung, per Telefon und irgendwann steh ich mal wieder vor Deiner Tür, versprochen! Ich drück Dich ganz toll und liebe Grüße an Deine Anni.
Tschüs sagt Kerstin.
 
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89.) 
Ursula Hunger  ( - http://www.sachsen-net.com)

Von: Ursula Hunger

Datum: 22.09.2008 11:55:39

An: info@franz-lorber.de

Betreff: Linkeintrag Sachsen-Net


Sehr geehrter Herr Lorber,

wir haben in das Surfbrett unseres Sachsen-Net

(www.sachsen-net.com) einen Link auf Ihre Präsentation von

aufgenommen.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie einen Link auf unsere Seiten

unterbringen könnten. Gern dürfen Sie dazu auch unser Logo verwenden.

Freundliche Grüße und weiter viel Erfolg


Ursula Hunger

Team comdotnet
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90. a Brentabo Gesellschaft
Sehr geehrter Herr Lorber,

vielen Dank für die Einsendung Ihres Gedichts für das 'Jahrbuch für das neue Gedicht' für die von der Frankfurter Brentano-Gesellschaft herausgegebene 'Frankfurter Bibliothek'. Ihr Gedicht wird nach einer redaktionellen Prüfung in das kurz vor Weihnachten 2008 erscheinende Werk voraussichtlich aufgenommen und veröffentlicht werden. Die Bestätigung des Lektorats erfolgt allerdings erst in einiger Zeit. Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld, und kommen unaufgefordert wieder auf Sie zurück.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion der Frankfurter Bibliothek


Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH
Großer Hirschgraben 15
60311 Frankfurt/Main
Telefon: 069-13377-177
Telefax: 069-13377-175
email: info@brentano-gesellschaft.de
Homepage: www.brentano-gesellschaft.de

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89.)
Anne Rötz

Datum: 09/20/08

An: info@franz-lorber.de

Betreff: SZ-Artikel 20.09.2008


Sehr geehrter Herr Lorber,

der heutige Artikel in der Sächsischen Zeitung über Sie hat mich tief berührt.

Ich bewundere Sie für ihren Lebensmut und dafür, dass Sie sich selbst nicht aufgegeben haben in dieser schweren Situation.

Dafür, dass Sie durch das Schreiben einen Weg gefunden haben, das Leid Ihrer Frau irgendwie zu verarbeiten und überhaupt zu ertragen.

Und dafür, dass Sie zu so einer tiefen Liebe fähig sind. Denn das sind nur wenige Menschen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Anne Rötz
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90.)
Susanne und Adolf Heger aus Ruppendorf

Ich muss immer daran denken:

Das war der Beginn

einer großen Freundschaft

am 16. Mai 2002 um 15:00 Uhr


Unser lieber Freund Franz,
 
unsere „elektronischen Glückwünsche“

zunächst über das Internet.

Wir wünschen Dir zu Deinem heutigen

74. Geburtstag

alles Liebe und Gute.

Wir wünschen Dir vor allem viel Kraft

und Gesundheit, dass Du all Deine Wünsche

noch erfüllen kannst.

Susanne Heger                                         Buchlesung
und
Adolf Heger

Ruppendorf, 25. August 2008

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 91.)Regine Kotsis aus Wien

 
Lieber Onkel Franz, ich wollte mich mal wieder bei Dir melden, denn ich
glaube Du hattest jetzt irgendwann auch Geburtstag , ich hab´es wiedermal verschwitzt, Dir bei Zeiten zu gratulieren. Sei nicht traurig deswegen!   Ich denke auch so sehr oft an Dich und Tante Anni. Euer schönes harmonisches Familienleben habe ich immer in sehr angenehmer Weise in Erinnerung.
Deine lieben Märchenbücher haben bei uns schon Zuhörer gefunden. Mein Enkel und der kleine Junge von nebenan waren letztens bei mir, da hab ich ihnen vorgelesen.
Lieber Onkel Franzi, ich war im Sommer in Irland im Urlaub, und hab mal wieder Steine mitgebracht. Es sind keine wertvollen, aber interessante Formen und Farben, wenn Du interesse hast, sende ich Dir ein paar!???  Naja, schreib mir doch einfach, und vor allem, wie es Dir geht.
Deine Nichte Regine
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 92.) Michael Kiberu

Sehr geehrter Herr Lorber,

auf Ihrer Website entdeckte ich die Geschichte "„
Wenn Großvater
erzählt...“ - 6. Auf, nach Afrika " und würde diese gerne in unserer
Kirchengemeinde nutzen.

Sind die Texte von Ihnen? Wenn ja, erlauben sie die Weiternutzung?
Es würde mich freuen die Schöne Geschichte einen bereiteren Gruppe von
Kindern erzählen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Michael Kiberu
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93.)   Sächsische Zeitung peters.roger@dd-ve.de 

Danke für Ihre Weihnachtsgeschichte

Sehr geehrter Herr Lorber

Am 24.Dezember 2008 ist Ihre Weihnachtsgeschichte in der Sächsischen Zeitung erschienen. Wir freuen uns sehr, dass Sie mit Ihrer Geschichte uns und unseren Lesern viel Freude bereitet haben. Dafür, dass wir Ihre Geschichte veröffentlichen durften, möchten wir uns bei Ihnen mit einem Gutschein über 20,-€ bedanken.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start in das neue Jahr. Und vielleicht können Sie bald wieder eine amüsante oder nachdenkliche Geschichte über eines der schönsten Feste im Jahr schreiben. Wir freuen uns darauf.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Peters

(Sonderthemen)

_________________________________________________________________________________________________________________________________________________  Kerstin Rombs per Post  Ostern 2009

Lieber Franzl und liebe Anni

Ich wünsche Euch Beiden ein wunderschönes Osterfest. Bleibt gesund und munter. Bald sehen wir uns einmal wieder. Viele Grüße von der kleenen Kerstin.

 

 

                                                  


 

94.)  Lucia Schuster@freenet.de


Liebe Grüße

Lieber Flo,

Am Bach, wo die Weidenkätzchen stehn.

Hab ich den Osterhas gesehn.

Er lief davon als er mich sah.

Ob er vor mir erschrocken war?


Plötzlich hab ich was entdeckt.

Was hat er nur hinter den Weiden versteckt?

Ein Körbchen voll Eier bunt und fein.

Die sollen für die Kinder sein.


Osterhäschen im grünen Gras,

vielen Dank für den schönen Osterspaß.



Liebe Ostergrüße und ein schönes Osterfest wünschen dir Ilse und Lucia mit Fam.

 


95.) 

Eva und Siegfried Gerhardt. Kipsdorf, den 12.06.2009  Per Postkarte

Lieber Franzl

Als ich heute in alten Fotoalben stöberte, entdeckte ich das Klassenbild. Da Du so schön in der ersten Reihe stehst, hat Siegfried gleich einen Abzug gemacht. Vielleicht hast Du das Klassenfoto nicht, deshalb wollte ich es Dir schicken. Wo sind die Jahre hin! Da ist auch noch der ungeliebte Ziefer, unser Klassenlehrer! Kennst Du noch alle mit dem Namen? Wenn nicht, melde Dich, ich hatte sie alle unterm Foto stehen. Falls Du umziehst, bekommen wir Deine neue Anschrift? Ab und zu hören wir ja voneinander. Für Deinen Rücken alles Gute

und viele Grüße von Eva und Siegfried.

                               

 


96. Susanne und Adolf Heger aus Ruppendorf 

Lieber Franz,

seit über sieben Jahren war es uns vergönnt, an einem außergewöhnlichen Beispiel gezeigt zu bekommen, wozu aufopferungsvolle Menschenliebe fähig sein kann, auch dann, wenn die eigenen Kräfte langsam den Dienst schon fast versagen. Nicht nur wir, sondern viele Menschen, die Dich kennen, haben Dir auf die vielfältigste Weise ihre Bewunderung und ihren Dank gezollt.

Auch wir möchten heute Deinen 75. Geburtstag zum Anlass nehmen, einem Menschen zu danken, der seinesgleichen nicht so gleich wiederfindet. Immer wieder wurde uns dabei bewusst, dass zu solch einer gelebten Liebe und Treue nur jemand in der Lage sein kann, der sich durch außergewöhnliche Eigenschaften auszeichnet. Wir danken Dir, dass wir sieben Jahre teilhaben konnten an Deiner aufopferungsvollen Liebe zu Deiner lieben Annemarie, die durch Krankheit gezeichnet ist und durch Dein beispielhaftes Tun die Lebensqualität bekommt, die ein Mensch in ihrer Situation braucht..

Wir wünschen Dir deshalb zu Deinem heutigen Ehrentage vor allem viel Kraft und Gesundheit, dieses Dein Werk beharrlich fortsetzen zu können, Susanne, Adolf und die kleine Josi („Ich flehe Dich an ...“)

Ruppendorf, 25. August 2009

 


97)

Gudrun Wierick aus Ulberndorf per Post

Lieber Franz

Anlässlich Deines 75. Geburtstages von einer alten Bekannten  die herzlichsten Glückwünsche. Wo sind all die Jahre hin? Mein Mann ist vor zwei Jahren verstorben und nun muss ich allein zurechtkommen. Ich blättere viel in Deinen Büchern und denke oft und gern an die Zeit, als wir zusammen im Zirkel Schreibender Arbeiter waren. Ich wünsche Dir alles Gute.

In alter Freundschaft Gudrun

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98.)

Veronika Klemm aus Obercarsdorf per Postkarte

Lieber Franz

Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag.

Eine bessere Gesundheit, viel Kraft für Deine liebevolle und aufopfernde Hilfe für Deine liebe Frau. (Bitte drücke sie ganz lieb von mir.)

Das wünscht ganz herzlich Veronika mit Familie

 


99.) 

Zum 75. Geburtstag herzliche Glückwünsche sowie alles Gute für Ihre Gesundheit und Ihr persönliches Wohlergehen wünschen Ihnen, lieber Herr Lorber

                                   Gemeinde Schmiedeberg

Kaupert  Bürgermeister                                    Quinger   Ortsvorsteher


 

100.) 

pyppchen @arcor.de

Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe zu Deinem Geburtstag.

Auch im neuen Lebensjahr wird Dein Schutzengel über Dich wachen und auf Dich aufpassen. Franzl. Alles Gute für Dich bei bester Gesundheit Deine Kleene.

Kerstin Rombs

Heidenau, den 25.08.2009