Geschichten und Gedichte von Franz Lorber

Lesestunde mit Kindern aus Reichstädt am 16. Januar 2003

Eine wunderbare Lesestunde fand am 16. Januar 2003 um 15.00 Uhr im Niederen Gasthof der Familie Uwe Märker statt.

Morgen ist der siebte Jahrestag dieser Veranstaltung und ich widme diesen Beitrag meinen Freunden Bärbel Lange und Prof. Dr. Adolf Heger.

 Naundorf, den 15. Januar 2010

Die Reichstädter Kinder, mein Freund Professor Doktor Adolf Heger, der "Heger-Opa" aus Reichstädt, wie er von den Kindern genannt wurde, Bärbel Lange und ich, wir freuten uns alle auf diesen gemeinsamen Nachmittag. Adolf holte mich von zu Hause mit seinem PKW ab, und dann war es so weit. Im Niederen Gasthof zu Reichstädt, in Uwe Märkers Gasthaus, erwarteten uns schon die Kinder. Sie wussten, wenn "Opa Heger" etwas für sie organisiert, dann wird es auch etwas Gutes. Nach einer ausgiebigen Begrüßung nahm ich vorn am vorbereiteten Tisch Platz. Ich packte meine Sachen aus: Einige von mir verfassten Märchenbücher, eine Kristallglocke und ein Kistchen mit Bern- und anderen kleinen Edelsteinen.  

                                                Lesestunde

Liebevoll hatte Frau Märker, die Gastwirtin, einige Tische eingedeckt. Die Getränke für die Kinder hatte sie gesponsert. Frau Susanne Heger und einige Mütter hatten Kekse, Kuchen und anderes Gebäck zur Verfügung gestellt, und die Kinder langten zu und ließen es sich schmecken. Dann, als sie genügend genascht, gelacht und geplappert hatten, setzten sie sich in die vorbereiteten Stuhlreihen. Auch ich nahm wieder vorn an meinem Einzeltisch Platz, denn ich hatte inmitten der Kinder Platz genommen, um von den schmackhaften Gebäcken ebenfalls zu kosten. 

                                                                     

                                   

Alles war mucksmäuschenstill geworden, als der Schmiedeberger Geschichten- und Märchenerzähler begann. Unsere kleinen Freunde konnten gar nicht genug bekommen von den Geschichten, die ich vortrug. Am besten wird ihnen wohl die Geschichte vom Waldschratt gefallen haben, (nachzulesen in: "Wenn Großvater erzählt ...")

                                                     

                                          Lesestunde

 

 

 

Ich glaube, dass es in unserer "Dreisamkeit", der Erzählweise von mir, der aufwendigen Illustration von Bärbel Lange und vor allem auch der Gestaltung dieses Märchenbüchleins durch "Opa Heger", gelungen ist, das Interesse und die Aufmerksamkeit so zu fesseln, so dass den Kindern nichts, aber auch gar nichts entgehen konnte, und so freuten sie sich, bevor die erste Geschichte ihrem Ende zuging, schon wieder auf die nächste. Als schließlich die Lesestunde, die wahrlich mit einer Stunde nicht abgetan, beendet war, gab es noch eine Sonderüberraschung. Der Schmiedeberger Geschichten- und Märchenerzähler öffnete seine Schatztruhe !!!

                               Lesestunde

Ich hatte mir bereits in Vorbereitung zu Hause die Mühe gemacht, für jedes Kind einen kleinen besonderen Edelstein, oder ein Bernsteinchen auszusuchen und so erzählte ich ihnen zum Abschluss, dass ich selbst als Mineraliensucher im Wald nach dieser Berghöhle gesucht hatte und dort diese Edelsteinchen fand. So erhielt jedes Kind aus meiner Hand als Souvenir solch eine Besonderheit. Da war natürlich die Freude riesengroß und die Augen begannen wie kleine Lichtlein zu glänzen.     

 

Inzwischen sind seit jener Vorlesung sieben Jahre vergangen, und aus den damals kleinen Mädchen und Jungen sind manche von ihnen beinahe schon erwachsene Leute geworden. Vielleicht habe ich bei einigen von ihnen das Interesse für das Mineraliensammeln so sehr geweckt, dass sie bei diesem wunderbaren Hobby geblieben sind. Dankbar wie Kinder sind, haben sie für mich kleine Geschenke gebastelt und gemalt. Ein besonders schöner, kleiner Schutzengel steht heute noch vor dem Bild meiner Frau in unserer Anbauwand.

Für mich ist und bleibt diese schöne Lesestunde mit den Kleinen von damals eine bleibende Erinnerung.

Für die Gestaltung dieser Webseite möchte ich mich besonders bei meinem Freund Professor Doktor Adolf Heger bedanken, der damals diese wunderbaren Fotos selbst geschossen hat und sie mir nun nach vielen Jahren zur Verfügung stellte. Hab Dank dafür, mein Freund ...